Im Rahmen des DiscourseNet Workshops „The Digitalization of the Knowledge Economy: how AI is changing our view on the world“ für frühe Forschungsideen zu KI und Diskurs, durfte ich ein paar Überlegungen zu impliziten Annahmen über Texte, Autor*innen und Leser*innen in aktuellen Guidelines zur KI-Nutzung in Forschungsanträgen und deren Evaluation vorstellen. Ich konstatiere dabei, dass Vorstellungen über Texte, ihre Wahrheit und ihre Subjekte vorherrschen, die weit hinter den Wissensstand von Diskursanalyse, Wissenssoziologie und Science and Technology Studies zurückfallen. Vor diesem Hintergrund plädiere ich für mehr diskursanalytische Aufklärung. Eine überarbeitete Version des englischen Vortrags findet ihr hier.

