Plakate und Backgrounds für #95vsWissZeitVG

Zum Reformationstag haben Amrei Bahr, Kristin Eichhorn und Sebastian Kubon eine Twitter-Aktion mit Thesen gegen das „Wissenschaftszeitvertragsgesetz“ angestoßen, das maßgeblich zur aktuellen Massenbefristung an deutschen Hochschulen beiträgt. Unter dem Hashtag #95vsWissZeitVG ist einiges zusammengekommen. Gestern haben die Initiator*innen nun eine Sammlung von 95 Thesen zum WissZeitVG vorgestellt, die unter https://95vswisszeitvg.wordpress.com/ zu finden ist.

Um es etwas leichter zu machen, diese Thesen nun auch physisch an allerlei Türen zu nageln und online sichtbar zu machen, habe ich die gesammelten Thesen in Plakate und Hintergründe für Online-Meetings verwandelt. Eine Zip-Datei mit allen Bildern (Wenn Probleme bei der Verwendung auftreten oder andere Formate gebraucht werden, gerne einfach kurz bescheid sagen.)

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Perlen vor die Säue – die „Überflüssigen“ und gesellschaftliches Potential

Der gegenwärtige Kapitalismus produziert – so eine gängige Einschätzung – „Überflüssige“. Menschen, die, wenn man so will, rechtlich inkludiert sind: „Vollbürger“, denen formal weitgehende Rechte zukommen, zugleich aber ökonomisch (in im Kapitalismus damit auch weitegehend gesellschaftlich) exkludiert (vgl. Lemke 2007: 80 f.). Im politischen Diskurs werden diese Menschen weitgehend als Kosten verhandelt. Um für Sozialleistungen zu senken, gelte es, sie zu „aktivieren“ (Bude 2008: 27 ff.). Dabei werden die Gründe für die Lage, in der sich diese Menschen befinden, weitgehend individualisiert – da wo die „Aktivierung“ und „Mobilisierung“ nicht von Erfolg gekrönt ist, ist es ihre eigene Schuld. Folgerichtig ist das naheliegende Mittel im behördlichen Umgang mit diese „Restkategorie“ (Bude 2008: 28) die Sanktion. Beispielhaft hierfür sind die Hartz IV-Gesetze.

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New publication on the freedom of research: Quelle liberté défendre?

A new article on elitist and democratic interpretations of the freedom of research has been published this week.

I just want to point to one argument put forward in the paper. This argument seems even more important today than two years ago, when I initially conceived it: The freedom of research does not presuppose a political abstinence from researchers. On the contrary, their contributions to public debates are one of the key sources for strengthening the freedom of research.

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